Die Frühkastration

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Neben der normalen Kastration bei Geschlechtsreife gibt es noch die Möglichkeit, die Katze einer Frühkastration zu unterziehen. Diese wird schon vor Eintritt in die Geschlechtsreife (also zwischen dem vierten und sechsten Monat) vorgenommen hat den Vorteil, dass eine unerwünschte Trächtigkeit mit Sicherheit vermieden werden kann, was vor allem bei Freigängern sicherer ist. Außerdem kann es vorkommen, dass zuvor angewöhntes Verhalten, wie beispielsweise das Markieren bei Katern, auch nach der Kastration beibehalten wird.

Untersuchungen haben darüber hinaus gezeigt, dass jüngere Tiere die Eingriffe und schneller vertragen, als es bei älteren Tieren der Fall ist.

Argumente von Gegnern der Frühkastration, wie beispielsweise, dass früh kastrierte Katzen kleiner bleiben würden oder sie Harnstein bekämen, da keine normale Entwicklung stattfinden kann, oder ihr Verhalten durch den Eingriff negativ beeinflusst würde, konnten nicht bewiesen und durch tierärztliche Langzeitstudien sogar widerlegt werden.

Kastration - ja oder nein?

Die Frage, ob man die eigene Katze kastrieren lassen möchte oder nicht, sollte jeder nach gutem Abwägen der Pros und Kontras für sich selbst treffen. Einige Argumente zur Kastration finden Sie hier.

Der richtige Zeitpunkt

Der Zeitpunkt für die Kastration, hat man sich zu einer entschlossen, sollte gut gewählt sein, denn wer die Kastration zu spät ansetzt, riskiert, dass die Katze negative Verhaltensweisen auch nach der OP beibehält.

Der Eingriff

Vielen Katzenbesitzern nimmt es die Angst, wenn sie sich im Vorfeld schon auf die Operation vorbereiten können. Daher finden Sie hier die wichtigsten Infos darüber, was Sie und Ihre Katze am Tag der OP und danach erwartet.