Der Eingriff

© elojodegata / pixelio.de

Der Eingriff selbst ist sowohl für Katze als auch Besitzer ein aufregender Tag, der gut vorbereitet sein will. Aber mit dem richtigen Wissen überstehen beide diesen großen Tag gut.

Am Tag des Eingriffs sollten Sie sich am besten frei nehmen, damit Sie den Patienten zum Tierarzt begleiten und nach der Operation wieder abholen können. Tierärzte legen Kastrationen auch gerne auf einen Freitag, um der Katze so die Möglichkeit zu geben, sich am Wochenende im Beisein des Herrchens oder Frauchens von dem Eingriff zu erholen.

Vor dem Eingriff

Acht bis zwölf Stunden vor der Operation sollte Ihre Katze nichts mehr fressen, sondern nur och Trinkwasser zu sich nehmen, da während in der Narkose der Schluckmuskel nicht aktiv ist und die Katze dann durch aus dem Magen aufsteigende Essensreste ersticken könnte.

Überlegen Sie sich im Vorfeld auch, ob bei Ihrer Katze ein Chippen, Tättowieren oder eine Zahnreinigung erfolgen soll. Dies können Sie dann zusammen mit der Kastration erledigen lassen und ersparen Ihrem Tier den Stress eines weiteren Eingriffs, sowie die Belastung einer erneuten Narkose.

Der Eingriff selbst

Die meisten Tierärzte erlauben es, dass die Besitzer bis zur Narkoseeinleitung zur Beruhigung bei ihrem Tier bleiben können. Sprechen Sie diese Möglichkeit bei ihrem Tierarzt Ihrer Katze zu  liebe unbedingt an.

Die Kastration des Katers dauert etwa 20 Minuten und kostet im Schnitt 60 Euro. Die Kastration einer Katze ist hingegen ein wenig aufwändiger und nimmt etwa eine Stunde in Anspruch. Daher sind auch die Kosten mit rund 100 Euro etwas höher.

Nach dem Eingriff

Nachdem das Tier aus der Narkose erwacht ist, kann es behutsam mit nach Hause genommen werden. Hier sollten Sie ihm einen ebenerdigen, ruhigen und warmen Platz herrichten. Wenn Sie Ihrer Katze oder dem Kater eine Wärmflasche bereit legen, wird diese sicherlich mit Dankbarkeit angenommen werden. Außerdem sollten Katzenklo, ausreichend Decken und der Wassernapf in der Nähe platziert werden. Fressen darf die Katze erst wieder, wenn sie sich wieder normal verhält und sicher durch die Wohnung bewegt. Artgenossen und andere Tiere sind von dem Patienten erstmal fern zu halten, da er durch den Aufenthalt einen fremden Geruch an sich haben und dadurch nicht erkannt werden könnte.

Sorgen Sie (notfalls durch eine Halskrause) dafür, dass Ihre Katze nicht zu oft an der Wunde leckt oder daran knabbert, denn so können sonst möglicherweise Entzündungen entstehen oder die Wunde aufgerissen werden.

Wenn Ihr Kätzchen ein Freigänger ist, verweigern Sie ihm den Ausgang für die ersten Tage, bis die Wunde sicher verheilt ist und sich auch das Benehmen des Tieres wieder normalisiert hat.

Kastration - ja oder nein?

Die Frage, ob man die eigene Katze kastrieren lassen möchte oder nicht, sollte jeder nach gutem Abwägen der Pros und Kontras für sich selbst treffen. Einige Argumente zur Kastration finden Sie hier.

Der richtige Zeitpunkt

Der Zeitpunkt für die Kastration, hat man sich zu einer entschlossen, sollte gut gewählt sein, denn wer die Kastration zu spät ansetzt, riskiert, dass die Katze negative Verhaltensweisen auch nach der OP beibehält.

Die Frühkastration

Die Frühkastration wird immer beliebter, aber viele Besitzer haben Angst davor, dass damit der Hormonhaushalt ihres Kätzchens durcheinander gebracht wird. Wir haben hier für Sie die Antworten auf die wichtigsten Fragen.