Körpersprache

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Katzenbuckel und aufgestelltes Fell:

Während bei Kitten das noch eine Aufforderung zum Spiel sein kann, bedeutet diese Körpersprache bei erwachsenen Katzen ganz klar eine Warnung. Die Katze ist sauer und will in ruhe gelassen werden. Die Steigerung zu dieser Körperhaltung ist ein zusätzliches Knurren, steife Bewegungen und/oder langer Augenkontakt.

„Milchtreten“:

Bei kleinen Kätzchen kommt dieses Verhalten ganz natürlich vor und hilft ihnen, das trinken an der Zitze zu erleichtern, indem durch die Tritt der Milchfluss angeregt wird. Bei erwachsenen Katzen ist man sich nicht ganz einig, was die Milchtritte zu bedeuten haben. Man ist sich aber sicher, dass es sich hierbei um ein Überbleibsel aus der Kindheit handelt und es in Momenten größten Wohlseins auftritt.

Am Bein reiben:

Wenn Ihre Katze sich an Ihrem Bein reibt, werden Sie von Ihrer Katze markiert. Dabei geht es nicht zwangsweise um einen Besitzanspruch, sondern durch das Reiben erreicht die Katze, dass Sie Ihren Duft annehmen und somit einen gemeinsamen Duft haben, wodurch Sie und Ihre Katze für sie eine Gemeinschaft bilden. Dieses Verhalten wird übrigens auch häufig von Katzenbesitzern gefördert, in dem meistens Streicheleinheiten oder sonstige Aufmerksamkeiten darauf folgen.

Zuckender Schwanz:

Wenn Ihre Katze mit dem Schwanz zuckt, ist sie entweder gerade aufgeregt oder aufgedreht. Darüber hinaus kann es auch sein, dass etwas großes Interesse bei ihr geweckt hat, so zum Beispiel ein Vogel, den sie durch ein Fenster erblickt hat. Daher kann ein zuckender Schwanz neben allgemeiner Aufregung auch erregte Jagdinstinkte bedeuten, Daher kann es gut sein, dass Ihre Katze auf Berührungen mit aggressivem Spiel und Jagdverhalten reagieren wird.

Am besten, Sie gehen gar nicht weiter darauf ein und warten ab, bis sich Ihre Katze wieder beruhigt hat.

Eingezogener Schwanz:

Ein eingezogener Schwanz ist das deutlichste Signal dafür, dass Ihre Katze Angst hat. Oft gehen mit dem eingezogenen Schwanz auch angelegte Ohren, geweitete Pupillen und ein Knurren einher. Lassen Sie Ihre Katze ganz in Ruhe und halten Sie Abstand, bis sich die Angst bei Ihrer Katze wieder gelegt hat.

Aufgestellter Schwanz:

Wenn Ihre Katze mit aufgestelltem Schwanz auf Sie zukommt, bedeutet das, dass sie Sie freudig begrüßt oder schmusen möchte. In jedem Fall ist das ein freundliches Auftreten Ihrer Katze.

Spontanes, kurzes Putzen:

Wenn Ihre Katze sich urplötzlich hinsetzt und sich nur drei- viermal das Fell putzt, drückt das Verlegenheit aus. Entweder weil sie etwas angestellt hat oder aber einfach, weil sie gerade keine Ahnung hat, wie sie sich verhalten soll. Das kann daher rühren, dass ihr langweilig ist und sie nun nicht weiß, wie sie dagegen vorgehen kann oder aber sie hat sich über etwas erschrocken und versucht das nun zu verbergen.

Augenkontakt:

Langer Augenkontakt ist bei Katzen im Gegensatz zu uns Menschen keine freundliche, sondern eine drohende Geste. Schauen Sie Ihrer Katze daher nicht zu lange in die Augen und erkennen Sie die freundliche Absicht, wenn Ihre Katzen ihren Blick abwendet.

Ohrenspiel:

Das Spiel der Ohren muss fast immer in Kombination mit der restlichen Körpersprache betrachtet werden. Aufgestellte Ohren sind zum Beispiel in der Regel ein Zeichen für Interesse Ihrer Katze. Wenn Sie auf etwas starrt und auch noch mit dem Schwanz peitscht, können Sie sich dessen ganz sicher sein. Wenn Sie allerdings aufrecht steht oder sitzt und dabei den Schwanz kerzengerade emporstreckt, macht sie sich optisch groß, um einen Gegner einzuschüchtern. Angelegte Ohren hingegen können ein Zeichen für Aggressivität sein oder für Angst, wenn die Körperhaltung Ihrer Katze insgesamt eher geduckt ist.

 

 

 

Lautsprache

Genau wie wir Menschen teilen sich Katzen auch über Laute mit. Dabei wird nicht nur miaut, sondern auch auf andere Lautsignale zurück gegriffen, die wir Ihnen hier erklären.