Allgemeines zum Loben und Strafen

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  • Bleiben Sie stets konsequent! Katzen kennen so etwas wie „ausnahmsweise“ nicht und daher sollten Sie das auch nicht. Wenn für eine Katze etwas verboten ist, sollte es das immer und in jeder Lage sein!
  • Katzen gehen negativen Erfahrungen aus dem Weg. Somit kann unerwünschtes Verhalten kann mit Maßnahmen negativer Erfahrung abtrainiert werden. Zu diesen Maßnahmen gehören: Pusten ins Gesicht, das Schütteln von Getränkedosen mit Münzen drin, Wasserspritzer aus einer Spritzflasche für Blumen und lautes Klatschen. Das Zufügen von Schmerzen ist in der Katzenerziehung absolut verboten und wäre ohnehin mehr als erfolglos. Die hier erwähnten negativen Maßnahmen zielen darauf ab, die Katze zu erschrecken und diesen Schreck mit der unerlaubten Tat in Verbindung zu bringen, damit dieses Verhalten eingestellt wird. Daher ist es auch wichtig, dass Ihre Katze möglichst nicht mitbekommt, dass diese Maßnahmen von Ihnen kommen, sonst wird sie das Unangenehme nicht mit der verbotenen Handlung sondern mit Ihrer Person in Verbindung bringen.
  • Loben ist effektiver als Strafen! Daher loben Sie Ihre Katze immer dann, wenn sie etwas richtig macht, was sie vorher falsch gemacht hat oder ein erwünschtes Verhalten an den Tag legt. Ihre Katze wird mehr davon haben wollen und so dieses Verhalten wiederholen.
  • Katzenerziehung ist ein Geduldsspiel! Katzen können sehr stur sein und testen gerne ihre Grenzen aus. Daher kann es sein, dass einige Erziehungsmaßnahmen bei manchen Katzen etwas länger dauern können. Dennoch müssen Sie in jedem Fall den längeren Atem haben. Wenn Sie einmal kapitulieren, müssen Sie mit Ihrer Erziehung nicht nur wieder bei Null anfangen, sondern riskieren auch, dass Sie ein Dominanzproblem mit Ihrer Katze kriegen.
  • Setzen Sie allgemeingültige Regeln aufsetzen! Diese Regeln sollten Sie sich möglichst schon vor dem Einzug Ihrer Katze überlegen und vom ersten Tag an konsequent umsetzen. Doch nicht nur Sie, sondern alle Familienmitglieder haben auf die Einhaltung dieser Regeln zu achten. Nur wenn die ganze Familie konsequent die gleichen Regeln befolgt, wird auch Ihre Katze das bald tun. Vergessen Sie beim Aufstellen der Regeln aber nie, dass es sich bei Ihrer Katze immer noch um ein sehr freiheitsliebendes Tier handelt. Unterwerfen Sie es daher nicht mit vielen und zu strengen Regeln. Beschränken Sie sich auf das, was dem Wesen ihrer Katze nicht im Weg steht oder sie in Ihrem natürlichen Handlungsspielraum zu sehr einschränkt.

 

 

Verbotene Orte

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Kratzen & Beißen

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Die Basis für ein angenehmes Miteinander lernen Katzen glücklicherweise am schnellsten.

Freigang

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