Katzen & Hunde

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Bei Katze und Hund kann es aufgrund der unterschiedlichen Körpersprache schnell zu Missverständnissen führen. Eine Katze, die mit ihrem Schwanz peitscht, um zu signalisieren, dass sie sauer ist wird einen Hund, der freudig schwanzwedelnd vor ihr steht, als Bedrohung empfinden und (je nach Charakter der Katze) flüchten oder angreifen. Daraufhin wird entweder der Jagdinstinkt oder der Verteidigungsmechanismus des Hundes geweckt und das Chaos beginnt. Doch auch diese Konstellation kann problemlos unter einem Dach leben, wenn die Zusammenführung richtig verläuft. Am besten tut sie das, wenn sich beide als Jungtiere begegnen. In dem Fall sind sie noch sensibel dafür neues zu lernen und damit auch die andere Sprache des Gegenüber.

Außerdem gibt es auch Hunderassen, die als besonders katzenfreundlich gelten. Das sollte ganz besonders dann berücksichtigt werden, wenn eins der Tiere später in den Haushalt dazu kommt. Ist das der Fall, sollten Sie versuchen, die beiden über Ihren Geruchssinn aneinander zu gewöhnen. Lassen Sie die beiden Tiere daher zunächst in separaten Zimmern leben. Nach zwei, drei Tagen tauschen Sie die Zimmer aus, so können die Tiere sich in bedrohloser Umgebung an den fremden Geruch gewöhnen. Nach weiteren zwei Tagen führen Sie die beiden das erste Mal zusammen. Zunächst nur kurz und verbinden Sie das Zusammentreffen mit Leckerlis und/oder Streicheleinheiten für beide. Wiederholen Sie diese Treffen täglich, bis die Tiere einander vertrauter werden und einander nicht mehr mit Aggression bzw. Angst begegnen.  Dabei kann natürlich jedes Treffen ein bisschen länger und mit mehr Freiraum zum Kennenlernen stattfinden.

Hund-und-Katz-Zusammenführungen funktionieren übrigens am seltensten, wenn in einen Haushalt mit erwachsener Katze ein wilder Welpe einzieht. Zum einen sind Katzen unheimliche Gewohnheitstiere, die sich mit zunehmendem Alter immer schwieriger umstellen und zum anderen wird die ruhige, erwachsene Katze von dem übermütig zappelnden und aufgedrehten Welpen total überfordert und eingeschüchtert sein.

 

 

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